ein abend ohne verabredungen und pflichten. ich habe zeit, sogar viel davon und trotzdem beschränken sich alle tätigkeiten darauf, ins leere zu blicken.
uns war von anfang an so ziemlich klar, was und wie dieser blog nicht werden sollte. keine verbreitung postpubertärer gedanken, keine dokumentation von persönlichen träumen, gedichten und gelungenen küchenmeisterwerken.
stattdessen füllte die freude am schubladen basteln die tage und sollte damit auch hier weiße stellen füllen. die welt aufspalten, auseinander analysieren und dann wieder zusammenkategorisieren.
niemand hat im januar daran gedacht, dass mit dem alltag, dem arbeiten, dem arbeit suchen, dem leben und allem weiteren was so nach dem studieren kommen kann die kategorien sich im hintergrund verstecken. sie sind da, das weiß ich. und doch fehlt mir die zeit (ich weiß, man muss sie sich nur nehmen), sie zu erkennen und zu beschreiben.
aber ich arbeite daran. versprochen.